Jugendkonto

Die Werbung preist sie die ganze Zeit an. Sogenannte Jugendkonten. Sind diese aber wirklich so gut, wie es immer versprochen wird? Möchte man wirklich den eigenen Kindern eines eröffnen so sollte man sich die Verträge gut durchlesen. Manchmal heißt es ständig, das ganze ist kostenlos, und in Wirklichkeit werden dann doch Gebühren abgebucht. Daswäre natürlich ziemlich unfair. Aus eigenem Interessen, sollte auch der Überziehungskredit gesperrt werden. Manche Bankbetreuer sind nämlich so großzügig und geben den Kids unwillkürlich einen dazu. Diese überziehen das ganze Konto und schon hat sich ein Schuldenberg angehäuft. Freilich ist das nicht sehr lustig. Deswegen ist auch bei einem Jugendkonto Vorsichtig geboten. Alles doppelt und dreifach lesen und sich gut beraten lassen. Leider werden die wichtigen Sachen immer in den Hintergrund gerückt. Es ist zwar toll, wenn man Tickets und sonstige Vergünstigen bekommt. Aber hier geht es immer noch um ein Konto und nicht um eine Spaßkarte. Das sollte auch mit den Kindern abgesprochen werden. Nur weil jemand ein Konto hat, wächst nicht automatisch das Geld. Arbeiten gehen, muss man immer noch selber. Das wollten die meisten Jugendlichen aber nicht wahrhaben. Einige haben schon Schulden, aber noch nie einen Job ausgeübt. Das alles passiert, weil die Banken zu leichtsinnig mit der Jugend umgehen. Nur die Eltern können hier einen Schranken setzen. Wer das nicht tut, muss dann später auch für offene Rechnungen aufkommen. Soviel Verantwortung muss man dann auch zeigen können. Die Erziehung liegt nun mal bei den Eltern. Gerade in Sachen Geld, ist es aber oft nicht leicht.